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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
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Erster Abschnitt, Bischöfe

Päbste deren Unternehmungen mit einem Banne nach demandern unterstützten, und bcyde Partheyen mit der äußer-sten Erbitterung gegen einander verfuhren. Gortscftaikhielt es wahrscheinlich mit seinen Landesleuten den Sachsenund dem Pabste, weil er mit den übrigen Bischöfen (lii6)der Versammlung zu Fritzlar beywohnte c), wo der Königmit dem Kirchenbann belegt wurde, und in einem noch vor-handenen Schreiben ei) sein äußerstes Mißfallen darüber be-zeugt, daß dieser für die Ernennung eines BlschoseS zu Lüt-tich siebentausend Pfund Silber genommen habe. SeinStift litt aber auch vermuthlich sehr dabey, als der König(rit4) Westphalen verwüstete, und durch dasselbe über dieWeser zog e). Er starb im Dec. 1118 5), ohne das Endeder Srrelttgkeiten zu erleben, welche die weltliche und geist-liche Macht damals so heftig gegen einander aufgebrachtharten, und ward in der Klosterkirche zu Iburg, worinsein Grabmahl noch zu sehen ist A), begraben.

a) bssülcopus canliitmtur, unteguam Henricns IV.(ist Henrich V>) eis itinere ei Somalia curia revertere-rur. p. 2ny. Er muß so nach entweder inooder im zum Bischofthum gelangt seyn.

b) v. äeäia ap. I!l. p. 258-

c) c;o!Z. i-Lks. At. Vi. c. 58. Es erhellet auch daraus,

weil «r-ro rnis. cie rebus Zeliis Vricl. I. c. 12. sagt:Imperium fciueiitur, scilfto tum gravis tnir, vtpraeter iecicricum ciucem ftatrem^ue ftinm om-rebellarsut.

ä) ap. iu Lo!I. suipi. V. !. p. 642.

e) v. scuu?xx. aei b. a.

t) I. c. in dem blecrui. Ostu. fallt sein Gedacht-

niß auf den 1 Ienner und daS dsecrol, Ilüci. bcym

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