42 Erster Abschnitt, Bischöfe
hingegen der immittelst seine Feinde (1078 und 1079) ^siegt und sich also vor den Waffen der Kirche weniger zufürchten hatte, eilte auf Bnxen c), und ließ in einerVerjamlunq von vielen deutschen und italienischen Bischö-fen mcht allein denPabst absehen, sondern auch so fort ei-nen andern an seine Stelle erwählen, bei) welchen Um-ständen unser Benno seinem Entschluße wohl nicht so völ-lig getreu bleiben konnte. Er war auch seit dem Vorgan-ge zu Canossa dem Könige bestandig gefolgt cj), und mankann seme Gesinnung ungefehr daraus schließen, daß er1078 und 1079 e) mit Einstimmung seiner Clerisey, demKönige versprach, wöchentlich dreyßig Messen für ihn undseine Familie, wie auch für diejenigen, die gegen die Freun-de des Pabsts geblieben waren, lesen zu lassen; und zuB> ixen, als er seine Stimme zur Absetzung des PabsteSgeben sollte, sich in einer Höhlung des Altars verbarg,und sich, nachdem die Wahl des neuen PabsteS vorüberwar, wiederum hinter dem Altar setzte, als wenn er nichtvon der Stelle gewesen wäre 5).
a) Die Correspondenz hierüber liefert imvna Zebelin fax.ap. kkrukk, 1". 216. ll.
b) Von dieser Legation sagt Lexro/4 a^>. v u. 5 ?,1". I. p. Z47. Läenricus auclita promotione lknelol-pbi, anxiliiun ?apw contra illmn iinploravit, licetOliiensein bch, in capitione acibuc teneri ^ermilerit.Vncle et ?apa illi relpanllit: 5e non poffs ejus- inter-xellarioni lati8lacere, guaincliu apuä illuin 8. Pe-trus in leZato ffio IiAatus reneretur. Hismit ist alsoBenno abgewiesen worden.
c) Der Entschluß wurde schon zu Mainz in einer andernVersammlung gefaßt, v. l'. Ill.conc.
190. sis.
ä) Nach