von 918 bis 1192.
f) Auf der Reise nach Rom gicng es den Excommunicirtenelend, die gegen den König erbitterten Stände haltendie ordentlichen Wege versperret, ficngen verschiedeneBischöfe auf, und setzten sie gua excunmmmcmvs ge-fangen, und der König selbst kam mit mehrerer Müheüber die Alpen als Hannibal, wie solches Lambert vonAschaffeuburg umständlich erzählt. Die Kayserin z. E.wickelte man in eine Ochsenhaut,, und schleifte sie soden beeiseten Berg hinunter.
H. ist.
(i8>) Benno 11. Auswärtige Händel.
Nach dem Auftritte zu Canossa scheint Benno denEntschluß gefaßt zu habe», die wieder hergestellte Einig-keit zwischen dem Pabste und dem Könige, so viel ihmmöglich, zu unterhalten: dcr Pabst selbst mochte auch hie-zu nicht ganz abgeneigt scyn, weil ihm die Sachsen, ohn-erachtct er es äußerlich mit Rudolfen zu halten schien, undauch dessen Wahl bestätigte, sehr bittere Vorwürfe dar-über machten, daß er es gegen Henrichen nicht ernst-lich nicynte a). Allein Benno, der immittelst auch wie-derum auf Befehl des Königs eine Reise nach Rom ge-than hatte, um sich des Pabsts guten Rath wegen derWahl Rudolfs zu erbitten b), ward in der Folge seinesWunsches nicht gewährt; der Pabst grif, um die Par-they Henrichs zu schwächen, und die Bischöfe, welchesich auf ihren Lehneid beziehen mochten, so viel eher vonihm abzuziehen, das königliche Recht zu diesen Belehnun-gen mit aller Macht an, that den König und alle Geist-lichen, welche sich von ihm nntBsschofthümern, Avchcycnoder Kirchen belehnen lassen würden, nochmals (1080) inden Bann, und entsetzte den König seines Reichs; dieser
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