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scheiden. Den ganzen Religuienschatz, der in vielen kostbaren Behälternaufbewahrt ward, nahm der Churfürst Albrecht, Erzbischof von Mag-deburg und Mainz, 1543 mit nach Mainz, wo ihn 1715 Ludewigunter dem Namen des magdeburgischen Schatzes gesehen hat/). Wo-hin er später gekommen, oder ob er noch in Mainz sei, ist uns nichtbekannt.
Den Rock zu Moskau erwähnt auch de Bruin (koi/ou. ^mst.1714 toi. S. 67), bei welchem die Geschichte desselben eine etwas an-dere, sichtlich volksmäßige Gestalt hat. Der Georgier, der den Rockunter dem Kreuze erloost hatte, schenkte ihn seiner Schwester, und diesehielt ihn so Werth, daß sie sich damit begraben ließ. Aus ihrem Grabesproß sogleich ein großer Baum auf und dies veranlaßte später denPersischen Konig, das Grab öffnen und den Rock herausnehmen zulassen. Als dieser ihn nach Rußland geschickt hatte, versammelten dieMoskowiter sogleich, um die Aechtheit zu prüfen, alle Blinde, Krüppelund Gebrechliche und das Kleid erwies sich damals und erweift sichfortwährend als das ächte, äorvz'l det noit in Aobrekv bhtt van ^z-norvorklng's t«Z üosu.
->) Vgl. dessen Gel. Anz. 1749 l, I>, 460.
Zu tz. 20
Druck von Vrcltkopf >md Härtel in Leipzig.