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Mansi. Vermuthlich hat dieser so unüberwindliche Argumente auf-gestellt, daß wir es nicht wagen durften, dagegen ein Wort zu er-heben. Mansi sagt:') Dres simul oi-uces, Iiempe 01>ri8ti UIMM,et utriusgue lutionis ituus simut llelossus veteres guickum serix-serunt; seck no» , euiu« vmco testimonio Irue in re,
staintuni esse eensen. Das willsagen: „nur allein das, was Cyrillus von der Sache sagt, ist glaub-würdig; der Bericht der andern, welche z. B. behaupten, daß dreiKreuze gefunden seien halso des Ambrosius, Paullinus, Severus,Rnfinus, Sokrates, Sozomcnus, Theodoret n. s.w.) ist ganz vollFabeln." Zum Unglück ist dies genau dasselbe, was auch wirbehaupteten, die wir ausdrücklich das Zeugniß des Cyrillus, undnur dies, doch in seinem vollen Umfang, anerkannt und die andernBerichte als Fabeln verworfen haben. Dem würdigen Geistlichenvon Bilk aber macht es nicht das mindeste Bedenken, seiner Heerdezu Ehren des heiligen Nockes das gerade Gegenthcil der Wahrheitzu sagen. Man sieht also, daß protestantische Kritik und katholischeKritik") hier Hand in Hand gehen; nur die katholische Unkritik
hergehe und nicht lediglich aus diesen ihren Ursprung genommenhabe, ist ein Betrug), oder wenn Hr. Wintern» den Theopbanes alseinen selbstständigen Zeugen aufführt. I» der zweiten Lieferung S.123 bringt letzterer noch eine ihm mitgetheilte Stelle des Mose? vonChorcne (sie steht S. 352 der kleinen armenischen Ausgabe von 1827)nach, in welcher die Krenzfindung Helena's erwähnt wird. Offenbarböslicher Weise nennt er diesen einen Schriftsteller des vierten Jahr-hunderts; schon aus Neumanns von ihm citirten Werke konnte ersehen, daß derselbe die Geschichte bis 441 herabgeführt und folglichspäter (nach St. Martin lviei». mir l'^rmenis II. 302 gegen 450nach Ncumann's Andeutung S. 47 sogar erst nach 477) geschriebenhat, als die letzten der von uns angeführten. Hr. Binterim scheintdazu nicht zu wissen, daß der dort eiwäbnte Friedensschluß Constan-tin'smit Sapores ein historisches Unding ist und zusammt den 5 Nägelnzeigt, welche trübe Sagen er für Geschichtsquellen hält.
') Binger Ausg. des Nat. Aler. 1787. 4. VII. 238.
2) Eben so ungünstig wie Mansi, urtheilt Dupin: lVnuv. klbl. se«!tu-teur« eool. II. 1Z: <1n <lit, gn'il sl?no«tnntin) ileoouvrit In Droix>lo .1e«u« - s'bri«t, gu'nn gretoncl nvnlr knie pour lor« gltimeur«miracle«. II est louteko!« nssen surprennnt, gu'lZuselze, teinoin»oiilniro <>e oe« elinse«, g»i Neorit exnotement tonte» !es oiroon-«tnnees cle In Necouverte Nu toi»l>snu clo.lesus-Dbrist et gni u'ouNlierien äs tont Ne ee gni gnuvoit etre n I'nvnntnxe cle In Delixi«»,ne rliso ;ons nn «eul niut, ni <ie In tlroix äs .lesus-lllirist, ni ile«inirnols» qn'nn pretenil qn'elle n Mit«. Worüber ihn freilich CastcllS. 260 anfährt! ge«s!me grolectm viNeutur volle li gni .... liisto-rlnni inventloo!« snnolne One!« nr» Mlniin linlieuänni <nii» ülünDu I'in «uslinere nuilont.