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ächte Krcuz am Titel erkannt sei, vielmehr sei die Erzählung dierichtige, nach welcher die Wunder die Entscheidung geben. SoGreiser, obschon gerade die ältesten Zeugen, Ambrosius undChrpsostomus, von den Wundern noch nichts wissen, und noch be-stimmter Papebroch in folgenden Worten: „Wenn Ambrosius„das Kreuz am Titel erkennen läßt, so hat er dies wohl mehr aus„willkührlicher Vermuthung, als aus einer ältcrn schriftlichen„Quelle erzählt." Hr. Clemens, der sich sehr erboste, daß wir inAmbrosius Erzählung beginnende Fabelei zu sehen wagen, ist freund-lich eingeladen, sich setzt auch über den orthodoxen Jesuiten zucrboßcn, der mit seinen Worten gerade dasselbe sagt, was wir mitden unsrigcn. Auch bei Baronius^) steht Ambrosius in Hinsichtauf Glaubwürdigkeit nicht zum besten angeschrieben; bei einer andernGelegenheit, wo er dessen Zcugniß verwirft, beruft er sich geradezudarauf, daß dieser auch über die Kreuzcrfindung falsch berichte.
Hierbei aber tritt ein Uebclstand ein, den die scharfsinnigenApologeten nicht gefühlt haben. So weit sich urtheilen läßt, istAmbrosius allein die Quelle für die Späteren. Daß Sokrates, So-zomcnns und Theodorct°von Rufin, Severus von Paullinus abhän-gig sind, ist gewiß z alles, was sie der Darstellung dieser beidenhinzufügen, ist folglich ihre eigene Erfindung; daß ferner Paullinusund Rusin die Schrift des Ambrosius vor sich gehabt, inachen alleUmstände möglich und wahrscheinlich. Ist dies richtig (wir redenbedingungsweise, weil hier nicht der Ort dcö Beweises ist), so hatallein Ambrosius die Historie zn vertreten, und indem die Apologetenseine Glaubwürdigkeit anfechten, haben sie der Sache selber denStab gebrochen.")
Aufmerksamen Lesern wird es nicht entgangen sein, daß wirvon den Bintcrim'schen Auctoritätcn eine bisher nicht genannt haben:
>) I>. 3t>5. ^.»ikrasius toitinin snori li^ni lnenLnososilll! viilin forteex i>i api ia iilNAis eouieetura, gnuin ex -lutignioi-is sorinturne rein-tione truclillit.
2) itN, !»»». 32t. II. Zg. IiituU Iilirlil» videi'i liebet ltlilbrosiliill lll bnjus-uioli! recsnsvnilis errare notiiisse in bis, guils sunt facti; iju! et... lle inventione Ol ucis lllont, Oi 'uoem Obristi n Intronuin crucüllisex titulo ei ntfix» esse co^liilnni, cum einlies lestentur, litilloseorsmn posito, ex illirlreul» esse lielnonstrirtam.
Als nicht der Erwäbnnng Werth übergeh» wir im Text, wenn Castelldas Fest der Krenzerfindnng, das viel später entstanden ist, als Beweisgeltend niachcn will, oder wenn sich andre, z. B. Natalis Alerander,auf die kirchliche Tradition berufen (denn das Borgeben einer solchen,die außer und neben den von uns erörterten schriftlichen Berichten