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thias wird gefunden, dem Kaiser, man sieht nicht weiter wed-halb, dennoch vorenthalten. Den h. Valerius aber überliefertman ihn, und Heinrich schenkt dem h. Eucharius, zur Entschä-digung »für einen so liebenswürdigen Gefährten H» eine ganzeOrtschaft.
Wir empfehlen dem Nachdenken unserer Leser die Frage,ob jene gefalligen Begleiter, welche dem Kaiser die römischenEntdeckungen verrathen, oder ob diese Entdeckungen selbst inirgend einem Zusammenhange mit dem Abte von St. Eucharius,dem Nachfolger Bertnlfs des Schöpfers Agricius des Zweiten,dein Empfänger jenes Landgutes gestanden haben?
Daß die Frage nahe genug liegt, glauben wir hinlänglichdargethan zu haben. Daß sie aber indircct in Trier selbst,fünfzig Jahre nach der erzahlten Geschichte, in unbefangensterWeise schon ihre Erledigung gefunden hat, verdient angemerktzu werden. Im Jahre 1051, sahen wir, wußte Niemand etwasvon dem h. Mathias im Euchariuökloster. Im Jahre 1053fand man den Leichnam vollständig und reponirtc ihn ebensovollständig: darüber lassen die bestimmtesten Ausdrücke beiderSchriftsteller keinen Zweifel. Ebenso ausdrücklich sagt Lambert,daß vor 1127 kein Mensch etwas davon geseben oder gehört habe.
Nun lese man in der Translation des h. Modualdnsnach/H wie im Jahre 1107 der Abt von St. Mar im in demAbte von St. Helmershausen ein Stück des h. Mathias ansdem Reliqnienschatze seines Klosters geschenkt hat.
Die Nennung des h. Mathias in den beiden Urkundenfor-men des Coder von Verdun und der Vita Agnen entscheidetalso unbedingt ihr jüngeres Alter als 1053. Die Urkunde derVita setzt dann noch den Nagel Christi hinzu; wir müssen auchdessen Geschichte kurz in Betracht nehmen, nachdem der Hr.Doctor die Spitze H desselben gegen uns zurichten versucht hat«
Vorder indeß ein Wort über die Bestrebungen, denen der-selben die Seiten 50 — 59 seiner Schrift widmet. Mit ange-
') Urkunde bei iimni>. i>, a, i, ->a a, rvS3,
2) Hontlisii» piollr, WS.
°) Die des Trierer Nagel ist freilich abgebrochen — !>li Itrorver
l. 58ö, — Das Bild paßt doch.