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worden, mich den fünf Verwüstungen aber (die letzte 882), dieTrier erfahren, sei die Stätte des Begräbnisses völlig in Ver-gessenheit gerathen. Der Andere, Lambert von Legia, der über-haupt naher unterrichtet ist, sagt aber auch über diesen Punktnoch mehr. 1051 war Kaiser Heinrich III. in Trier, H und batden Erzbischvf, er möge ihm etwas von den Reliquien des h.Mathias und andrer Heiligen mitthcilen, die nach dem Gerüchtein Trier beruhen sollten. Der Erzbischof aber stellte die Wahr-heit dieses Gerüchtes in Abrede, er zweifle, ob der h. Ma-thias in Trier sei, er kenne also noch viel weniger, wenner dort sei, den Ort seines Begräbnisses. H
Wir wissen, jenen alten Bischöfen zu Trier war nicht im-mer zu trauen, wenn sie den Besitz von Reliquien behaupteten.Wenn sie ihn verneinen, so ist daran ganz sicher nicht zu zweifeln.Jenes Gerücht kann nur auf haltlosem vulgärein Gerede be-ruht haben. H
Lambert erklärt ferner die Vergessenheit, worin der Heiligeseit 880 gerathen, durch den Umstand, daß man ihn 882 derNormannen wegen tiefer in die Erde vergraben habe. Eine baldnachher vergrabene, 1071 wieder entdeckte, und Lambert also be-kannte Tafel lehrt uns aber, welche Reliquien man damals injener Weise versteckt hat. Der h. Mathias ist nicht darnnter.HMan sieht, Lamberts Angabe ist nur eine hinterher crsonneneAusflucht, um die Vergessenheit von 1051 mit der angeblichenSchenkung durch Helena in Uebereinstimmnng zu bringen.
Es folgt bei Lambert eine absonderliche Geschichte. Nachjener Verhandlung mit dem Kaiser geht der Erzischof nachRom und findet hier in einem Buche die Nachricht, daß Mathiasdurch Agritius überbracht, an der linken Seite der Eucharins-kirche begraben liege. Hierauf folgt die Entdeckung. — Von dem
') Urkunde bei NonMeii» Ii, a. I. e.
N, 449: »n illie essent, <IuI>il»bkt, inia et si iki essent, ixnorek»tulii essent.
') Dies ist oerschieden, im katholischen Sinne, von kirchlicher Tradition.Vgl. Neuelliet XIV. rte eennnis, III. y, 5l N. 55, so wie Nerer.<Ie 8. It-Iaternn, »cta 88. 14. 8ept. s>. 959 ff. Benedict unterscheidettraffitin meinrum lind kam» vM-st »nceff«.
«) Die Tafel ist bänstg gedruckt, in den Gesten, bei NeuNieim b. <t.t. I. ait ». 880 ete.