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Das Resultat ist:
1) Die Geschichte des geheimnißvollen Kastens hat wederdurch ihren Erzähler, noch durch die Zeit, in der sie auftaucht,den geringsten Anspruch auf thatsachliche Wahrheit.
2) Will man aber sie auch als irgend einmal geschehnannehmen, so fällt sie höchstens in das Ende des 1t).Jahrhunderts, da sich damals erst der Hang zu wunderbarenReliquicngeschichteu in Trier zeigt. I
Es ginge nichts weiter aus ihr hervor, als daß in jenerZeit eine Kiste im Dome stand, über deren Inhalt dietrierschc Kirche, und ihr Bischof gar nichts wußte,daß unter dem Volke nicht von einem Kleide Christi dieRede war, sondern die Einen an den Rock, die Andern an denMantel, die Dritten an die Stiefel Christi dachten, ohne daßhierüber von einer frühern Ueberliefcrung das Ge-ringste vorkäme, daß also der Inhalt der Kiste völligunbestimmt, und mit dem Fehlschlagen der Unter-suchung die Sache abgethan und verschollen war.
Es ergibt sich in Bezug auf unsre Gegner, daß keine Sylbevon den früher Hn. Marr gemachten Vorwürfen zurückzu-nehmen, daß aber Hr. Clemens auch an dieser Stelle wederum seine Unbefangenheit, noch um sein Wissen oder seine Logikzu beneiden ist. Wenn es Zeichen muthigen Herzens ist, einenStreit aufzunehmen, ohne Kenntniß über den Gegenstand, ohneVoraussicht über den Erfolg desselben, ohne andre Waffen, alsVerzichtleistung auf wissenschaftliches Verfahren und Haschennach persönlichen Insulten der Gegner, wenn solch ein Streiten- ein unerschrockenes heißen muß, so wird dem philosophischenDocenteu der Ruhm einer tapfern Ausarbeitung nicht zu ent-reißen sein.
§. 6.
Zwei andere Formen der Sylvester Urkunde haben keineBedeutung für den Nock.
Wir wenden uns zurück zu der Geschichte der Sylvester-urkunde — wir selbst mir einiger Ueberraschung, daß dies Er-
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