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1 (1845)
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scben Kaiser vertragsmäßig hundert ächtpurpurnc Gewänderschickte. ')

Hr. Clemens fährt fort:

sondern daß auch iu Bezug auf den Werth unter dreiGattungen desselben unterschieden wurde. Die eine war dunkel,gemein, und wohlfeil, und wird von Cicero geradezu plebejischerPurpur genannt; die zweite von scharfer, glänzender Farbe, demScharlach ähnlich; die dritte war der eigentliche Tyrischc, kostbareund nur zu Prachtgcwändern gebrauchte Purpur."

Die ganze Weisheit ist auS Braun S. 268 geholt, der schondas Verhältnis nicht recht begriffen hatte her hält zum Beispiel dieerste Art für nicht viel besser als Krapp), und noch etwas mehrmißverstanden. Sie bezi.ht sich auf eine bei PliniuS IX, 63 er-haltene Stelle des Cornelius Nepos, wo dieser erzählt:da ichJüngling war, war der violette Purpur im Anschn, von dem daöPfund hundert Denare kostete, und bald darauf der rothe tarcn-kinische. Diesem folgte der doppeltgcfärbte lyrische, der nicht fürtausend Denare das Pfund gekauft werden konnte; ihn gebrauchtezuerst P. LentuluS Spinthcr als Acdil au der Präterta, was alsÄiruS getadelt wurde." -) Cs ist also gar nicht von drei Gat-tungen die Rede, unter denenin Bezug auf den Werth im Altcr-thum unterschieden wäre", sondern nur von drei zu einer bestimmtenZeit in Rom angewandten Arten, während natürlich jede der vielenGattungen und Variationen auch nach Maßgabe des ursprünglichenStoffes und der mannichfaltigcn Zubereitung einen verschiedenenWerth hatte. Von der einen Art meldet uns der Herr Itr. aufeinen Ausspruch Cicero's gestützt, daß siednukel, gemein undwohlfeil" gewesen. Auch diesen hat er nicht verstanden. Ciceroerzählt von seinem politischen Gegner Piso, daß er, obgleich heim-lich allen Schwelgcrcien ergeben, äußerlich sim Gegensatz zu dem ele-ganten Gabinius) die strengen, rauhen Sitten, das aller Klciderprachtfremde Acußcre des ächten alten Republikaners zur Schau trage.

1) (lonill. ch^.1. Z, 10. I, 175 Lclwjitm: TlttNkik 70N

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