Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
34
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darauf hinzusetzt: //Indessen habe ich die Bedeutung, die H. G.//dem Worte gicbt, beibehalten, da es dieselbe auch hat und an//manchen Stellen in ihr genommen werden muß" so sieht einjeder, daß der Eifer an den ersten Worten mehr Antheil hat, alsdie Ucbcrlegung. Wir sind also darin einig, daß e?ro)./j im allge-meinen Kleidung überhaupt bezeichne, specicll eine lange Tu-nica. In der von Hn. Clemens angeführten Stelle 2 Mos. 28, 4muß es in der allgemeinen Bedeutung verstanden werden, weil eshier Beinkleider, Gürtel, Ephod, Tuniken u. s. w. zusammenfaßt.Wenn dagegen Josephus /^nt. Vlll, 3, 8 die von Salomo geschenk-ten tausend hohenpricsterlichcn AmtSklcidcr (auch eine schöne Ucbcr-treibnng dcS //gewissenhaften Schriftstellers") im einzelnen als aro.

/k^ar/x«/ crüx T/ollhaka/i/ , s/reo,«//7t x«/ ).oz"//> x«/ ?./'Ao/;aufzählt, so kann hier crro^h nur dasselbe einzelne Gewand sein,welches er III, 7, 2 noll/jg/?; )/-rco'x nennt, die nach seiner Be-schreibung lange Tuniea.') Es muß folglich bei jeder Stelle derZusammenhang oder sonstige Gründe entscheiden, welche von beidenBedeutungen in ihr Statt finde.

Hn. He. , da er dies zu provocircn scheint, gern Veranlassung, ihm et-was näher ans den griechischen Zahn zn fühlen. Wie glücklich er denSinn der berühmten Stelle des Klemens von Alcrandricn erfaßt hat,haben unsere Leser mit Schrecken gcschn; wie er ihre Worte verstan-den, verdient ebenfalls in Augenschein genommen zu werden, r/co?,//c!17.ox übersetzt erindem er irg e nd w o singt". Das Wort<xe//, welches den Nebcrgang von den Figuren des hohcnpricstcrlichenTalars ans die weisen Reden dcS Herrn vermitteln soll, gicbt er durchSchriften wieder, während es absichtlich in seinem Doppelsinn:Zeichnung und Schrift, zunächst in dem crstcrcn gesetzt ist, unddurch ein ähnlich zweideutiges Wort, etwa Zug, verdeutscht werdenmuß. ^/c/xxi/k/ heißt an sich sowohl zeigen als b cdcuten; letzte-res häufig in der kirchlichen Sprache von de» Vorbildern, und so auchhier; crstcrcs aber drückt den Sinn des Kirchenvaters nicht ans./rolvz/^n/e entspricht dem Hebr. "NM Lob, Preis das die >xx von M-pableiten und also im Sinn von Anerkennung oder Dank nehmen.8ui<>. I.ex. Lzw. erklären es durch kö/ttnicri///.Das Bckenntniß" istaber etwas ganz anderes, und da dies gefühlt wurde, ist gegen denTcrt der Artikel hinzugesetzt, wodurch aber der Sinn ganz falsch wird.S. 10 ist /yk/tt in dem Satz xo/x/se oöx oöo//? r>sx unrich-

tig durch Gebrauch übersetzt: eS heißt: da nun das Bedürfnis!gemeinschaftlich ist. Von der genialen Uebersctznng des «/»/ ralx o/pv-f>lÜx bis über die Knöchel hinaus haben wir eben geredet.

1) Der Hr. Dr. citirt Fcrrarius Analcctcn S. 70 dafür, das aroUs Klei-dung überhaupt heiße. Vier Seiten weiter hätte er gefunden, daß der-selbe, ganz wie wir, behauptet, presse ae stricte bezeichne cS die langeTuniea und dies sogar für die Urbedeutung erklärt.