Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
32
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aus der alerandri'mschcn Acbcrsetzung und dem Josephüs^ die hiernur die Auctorität von Auslegern haben, und diese könnten Hn.Clemens Meinung bestätigen, ohne doch irgend etwas für die rich-tige Erklärung des Textes zn beweisen. Die alcxandrinische Version,die gerade in den Büchern Samuclis nicht sonderlich ist, übersetztunleugbar grammatisch falsch, indem sie das unbestimmte WortMelle" durch rosi? <> >!?«? «r'rcäu wiedcrgiebt, welches denganzen Tum ändert. Mit der Stelle des Joscphus geht Hr. Cle-mens ganz cigcnthnmlich um. Er schwankt zunächst, welche von zweiNach seiner Meinung möglichen Erklärungen derselben die richtigesei, und endet damit, während doch nur eine die wahre sein kann,die auS beiden gezogenen Schlüsse zu combiniren. Leider aber sindsie beide falsch und eine dritte richtig. Am ferner zu seinemZweck zu kommen, begeht er ungeschcnt die Leichtfertigkeit, die Worterwn -rgn'gwn bis auf die Knöchel durch bis über dieKnöchel, also durch das gerade Gcgcnthcil zu übersetzen. Daßferner Joscphus das Gewand nicht als eine Obcrtunica faßstgeht ebenso aus seinen Worten hervor; er nennt es, wie der Hr,Ilm selbst anführt, einen Das Wort kann er, da er

sa die Tuuica als lang beschreibt, nicht als Deminutiv, er muß esvielmehr in seiner anderen Bedeutung genommen Haben, wonach esdas zunächst an den Körper anschließende Untergewand" bezeich-net und Joscphus stimmt folglich ganz mit unserer Erklärung übcr-cin. Anverständig ist endlich, wenn Hr, Clemens behauptet, das

tig verstandene Stelle Ps 72, 1s, wie man jetzt erkannt hat. S. 6<s.Ilms. 1117. Tnch zN Genesis.37, 3. Der Hr. Doctor. der ans derverschiedenen Erklärung des Wortes in alten Versionen schließt, daß cSdie verschiedene» Bcdentnngen selbst habe, zeigt, daß er von der hebräi-schen Philologie gar keinen Begriff hat. Denn jene alten Nebersctzcrhaben vielfach namentlich seltnere hebräische Wörter nicht mehr gekanntund bloß zn crrathen gesucht, nnd sie sind daher mir insofern Auctoristäten, als ihre Angaben durch sprachliche Gründe sich bestätigen lassen.

1) Vgl. Movers über die Chronik S. 93.

2) izonr/ ttr r,ür- 7/tta.ls/'ak. /kraostsronk rrur-

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um des Nicht-erblielt - Werdens willen" ist wedernoch /-r-ö>7r,x zu ergänzen, sondern es steht absolut, weil sich das al-lenfalls zu Ergänzende, nämlich sie selbst, ihr Körper, von selberversteht.

3) Vgl. Böttigcr Raub der Cafsandra. S. Jg. J7. nnd die dort angeführ-ten Belege. Andere sind gesammelt von Pierson zu Morris p. 416und Ferrarius Al, 1. Vgl. noch Alciphron kp- I, 31.