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nicht einmal die Mühe genommen, unsere Anführungen nachzusehn,sondern spricht vom Dreifuß herab.
2 Mos. 28, 42 wird vorgeschrieben: „Und mache ihnen leineneSchamgürtel, die Blöße zu decken, von der Lende bis zu denSchenkeln sollen sie reichen", und 3 Mos. 6, 3 der Gebrauch der-selben besonders dann eingeschärft, wenn der Priester auf oder anden Altar zu steigen hatte. 2 Mos. 20, 26 heißt es: Und dusollst nicht auf Stufen zu meinem Altar emporsteigen, daß nichtdeine Blöße sichtbar werde.
Den Grund dieser Verordnung bezeichnet Hieronymusso: »tsi lsunnlio expeckiti muelnnt vieliiiigz, luuros et «riete« trabuutportuntgue oner« et in ollieio mini«tr«ncli sunt, etinni «i lupsituerint et keiner« reveiuverint non p«te«l czuock operlnin est.Incle et Arackus «Ituri« proliibenlur lieri, ne inserier pepulus«scencientium verencl« eonspicint.
Ging die Tunica der Priester bis auf die Füße hinab und schloßsie dazu, wie Josephus sie gleichzeitig beschreibt, eng an den Körperan, so war die Gefahr einer unanständigen Entblößung offenbargar nicht zu fürchten. Es ist also unabweislich zu schließen, daßsie zu der Zeit, wo die obigen Verordnungen nöthig waren, kurz
er auf diesem Felde ist, und welche Einbildungen er von den Oucllcnund der Behandlung desselben hegt. Josephus hatte über das Altcr-thum nicht mehr Nachrichten, als wir, nämlich das Alte Testament,und hat in seinen Berichten eben nur die Auctorität eines alte» Aus-legers. Wie man von ihm zu nrthcilcn hat, wollen wir mit den Wor-ten BährS Spmb. des mos. Cnlt. I, 5 sagen: „Er beschreibt vieles„im mos. Cnltus sehr genau und ausführlich, bedient sich aber dabei„meist der Ucbersetznug der >xx. Die offenbaren Verstoße gegen den bi-blischen Tert, welche sich hie und da finden, zeigen, daß er auch in„den Diugcn, deren in jenen nicht Erwähnung geschieht, nicht gerade„der zuverlässigste Zeuge ist." So z. B schreibt er dem Ephod Il>, 7,5gegen de» Tert Aermel zu, sa läßt er in seiner Beschreibung der Stists-hnttc die Chernbim ans den Vorhängen III, 6, 2 ; 4 ans: so behaupteter L. s. V, 5, 7 der Hohepriester sei an dem Versöhnnngstage in sei-ner vollen Amtstracht in das Allerheiligstc gegangen, während für die-sen Tag vielmehr ein eigner, ganz weißlcinencr, einfacher Anzug be-stimmt war. 3. Mos. 16, 4. Wir bitten Hn. Clemens, ihm diese„unverzeihliche Nachlässigkeit und Untreue" doch verzeihen und bei künf-tigem Gebrauch seiner Angaben immer vorher nntcrsnche» zn wollen,wo er als Zeuge oder gleichzeitiger Berichterstatter und wo er als Bi-belansleger spricht. Freilich würde der Hr. Doctor dazu die verhaßteKritik nicht entbehren können.
1) bnbioliim. II, 578 IllnrI.