Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
18
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„Schelle, zwischen zwei Schellen ein Granatapfel hing." Auch auöseiner Deutnng '), das blaue Kleid bezeichne die Lust, die Granat-äpfel die Blitze und der Ton der Schellen den Donner, sieht man,daß er nichts von Blumen gewußt hat.

Dagegen trägt die alexandrinischc Ncbcrsctzung eine andereVorstellung hinein, von der, da sie nicht im Tert begründet ist, esgleichgültig bleibt, ob dabei bereits eine allegorische Deutung zuGrunde gelegen oder nicht. Die Granatäpfel bestimmt sie zuerstnäher: wxe- (-Nil-; (----ckxvii; „wie kleine Acpfelchcn

einer ausblühenden Granate", fügt aber dann statt der hebräischenWorte: -/und goldne Schellen zwischen ihnen ringS herum, sc eine„goldne Schelle und ein Granatapfel", folgendes hinzu: GoldneGranatäpfel aber von derselben Gestalt und Schellen zwischenihnen rings umher (sollst du machen), neben einem goldenenGranatapfel eine Schelle und einen blumigen.-)

Sic hat sich also zweierlei Arten von Granatäpfeln gedacht,goldene, von denen der Tert nichts weiß und die sie hinzusetzt, unddie im Tert genannten vicrsarbigcn. Letztere bezeichnet sie mit demWort «i'A-lch?, zunächst blumig, das sie aber offenbar in derBedeutung bunt nimmt. >')

1) -Vnt. III, 7, 7.

2) ?'-> dt -ri-rn no-Ui-oi-x naoi/r-n-/?a k <n, 7------- z-luck-ua-k-x-r-

3) So ist daö Wort nämlich viel öftcr zu übersetzen als zu geschehen pflegt.Wir finde» diese Bedeutung von «-/So? und seinen Ableitungen in denLcricis, namentlich im Londoner Stephanns, nicht hinlänglich unterschie-de» und da es augenblicklich an Zeit gebricht, die vielen dort citirtcnStellen, namentlich auch der Commcntatorcn, nachznsch», so ziehen wirvor, ans die wahrscheinliche Gefahr eines acumi n--ore hin, fic ans eig-nen Collcctanecn und zumeist ans dem Sprachgebranch derjenigen Schrift-steller, von denen wir im Tert z» sprechen haben, zu erhärte», um somehr als Hr. I>r. Clemens S. 33, wo er einige Stellen ans Braunvast. sno-n-l. p. 3SÜ übergeschrieben hat, davon unrichtige Vorstellun-gen an den Tag legt.

Das Anszcichncndste der Blumen sind ihre vielen und lebhaften Far-ben und daraus ist die Ucbertragnng des Begriffs leicht zu erklären.Olam. .VI. zi 231, 32 Iraner: r- an,' -Sn-r-ork-ina- ----- er,,--9^-7,5.

-ri-S^-a-/- was ist schöner und bunter (nicht etwa blumiger) alsBlumen. Daher stehet (wie llas l'lin. XXI, 22) geradezu für

Farbe. .Insapli. ,Xnl. III, <>, I setzt 7ro->Pli)a---e «,/>2oo in Parallelis-mns zu 2kv--)-/ ^--o-->/, sagt, nachdem er von vier Farben gesprochen,roi? T-nok-ay-t^o-o Aristoteles gebraucht II. -Xn. V, ll> est

vom Purpur «--S-a?, was nicht mit Bähr Symb. des mos. CnltnS I,