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Über Versorgungs- und Aussteuerkassen
Entstehung
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Die Anzahl der eingekauften Kinder fei z. B. 400,d aS E nkaufsgcld aber sei auf 190 Rthlr. bestimmt. Of-fenbar können die Kinder, welche am Ende des bestimm-ten Zieljahres, also 22 Jahre nach dem geschehenen Ein-kauf, von jenen 400 noch am Leben sind, an AuSsieuerso v el erhalten, als das EinlaufSgcld mir den bis dabingesammelten Zinsen beträgt, wenn nämltch, wie wir hierimmer voraus sitzen wellen, die Vcrwalkungslosten schonanderweitig gedeckt sind. Das gestimmte Einiaufsgeld für4.00 Kinder betragt also 40000 Rthlr. und nach der obi-gen Aufzinfungstafel vermehrt sich dies Kapital durch Zin-seszinse» zu 4 vom Hundert bis auf 94796 Rthlr. undso viel kann unter die Kinder verlheilt werden, welchedas2 4ste Lebensjahr erreicht haben. Aus der Sierblichkeits-tafel berechnet man nach dem früher erklärten Verfahrenleicht, daß von 400 Kindern, welche das zweiteJahr vollendet haben, etwa 285 das 2gste Lebensjahr zu-rücklegen, und man findet daher die Aussteuer, wenn mandie gesammelten 94796 Rthlr. durch 285 dividirt, undeS erhalt also jeder ZZ2,6 Rthlr., d. i. ungefähr zzz,Rthlr. 14 gr.

Eben so einfach läßt sich die zweite Aufgabe lö-sen, und ntan sieht, daß die Rechnung sich allemal so an-legen laßt, daß sie der vorigen zu einer Probe dient.Wir wollen daher annehmen, datz wieder 400 Kinder von2 Jahren zugleich eingekauft werden, und daß die Aus-steuer auf ZZ 2,6 Rthlr. bestimmt fei.

Man berechne zuerst, wie viele von den 400 ein-gekauften Kindern das 24ste Lebensjahr zurücklegen; wirhaben bereits gefunden, daß es in unserem Falle 285sein werden. Diese Zahl multiplic-re man mit der festge-setzten Aussteuer, so findet man daß die Kasse für diese Kin-der