Eben diesen Zahlen kann man auch noch eine an-dere Bedeutung beilegen. Wenn man sich nämlich einenOrr denkt, wo die Sterblich!cit im Beharr-ingszustande ist,und zwar so. daß jährlich 1002 gebore» werden, und ebenso viele mit Tode abgehen, so zeigen diese Zahlen an,wie viele Personen dieser Orr zählt, die ein ge^wisse? Alter bereit? überschritten haben. So zeigt also z. B.die Zahl 86 neben dem gasten Jahre an, daß an demgedachten Orte 865g Menschen leben, welche das gasteLebensjahr vollendet haben, und die Zahl 21 neben demyostcn Jahre, daß eben dieser Orr 21 Personen zähle,welche das yosre Lebensjahr vollendet haben. Es lebenan demselben nämlich t, Personen von 92 Jahren; 5Personen von 9>; 4 Personen von 92; Z Personen von9z; 2 Personen von 9g; i Person von 95 Jahren;also ist die Summe aller Personen, weiche daö 9ostc Jahrvoll-uder haben. — 6 -j- 5 -j- g -j- z -j- 2 -j- 1, wie beider vorigen Rechnung.
Die Spalte zeigt, auf wie viel Personen einesgewissen Alters man jährlich einen Stcrbefall rechnen kann.Neben dem 5bssen Jahre steht in der Spalte sii die Zahl28, d. h. von 28 Personen, deren jede 55 Jakre alt ist,sii'bt im Durchschnitt jahrlich eine. Die Zahlen dieserSpalte findet man, wenn man die Zahlen der Spalte Ldurch die zugehörigen Zahlen der Spalte dividirr, dennman sieht, daß in diesem Lebensalter die Zahl der Weg-sterbenden sich zu der Zahl der Lebenden, wie 9 zu 255 ver-hält. Man dividire also beide Zahlen durch 9, so findetman, daß sich die Zahl der Wegsterbenden zu der Zahl derLebenden beinahe wie , zu 28 verhält, und dieß will sa-gen, auf 28 Menschen von zz Jahren ist immer einTodesfall zu rechnen.
Die Spalte si. zeigt die sogenannte mittlere Le-bensdauer eines Menschen von bestimmtem Alter, d. h.