Memoiren.
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Stcindrede, die längste, die er wohl je gehalten und die folgender-maßen lautete: „Lieber Sohn! Deine Mutter läßt dich beim RektorSchallmeher Philosophie studieren. Das ist ihre Sache. Ich, mcines-teils, liebe nicht die Philosophie, denn sie ist lauter Aberglauben, undich bin Kaufmann und habe meinen Kopf nötig für mein Geschäft.Du kannst Philosoph sein, soviel du willst, aber ich bitte dich, sagenicht öffentlich, was du denkst, denn du würdest mir im Geschäftschaden, wenn meine Kunden erführen, daß ich einen Sohn habe, dernicht an Gott glaubt; besonders die Juden würden keine Velveteensmehr bei mir kaufen, und sind ehrliche Leute, zahlen prompt undhaben auch recht, an der Religion zu halten. Ich bin dein Vaterund also älter als du und dadurch auch erfahrener; du darfst nuralso aufs Wort glauben, wenn ich mir erlaube, dir zu sagen, daßder Atheismus eine große Sünde ist."
Druck von Hesse ck Becker in Leipzig.