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Nun wir waren in Wien versammelt, NM die Fehlerder Vergangenheit zn bessern. Haben wir es in derMaterie gcthan! Dieses Präsidium gleicht freylich demkaiserlichen Amt; aber überall im Bessern? in der Hal-tung? in der Majestät? in der Zuversicht? in dem Ein-fluß ans Reckt n»d Gericht? im Verhältniß zu den Aus-wärtigen? Legen wir die Hand auf die Brust! Nein,mit uichtcn!
Selbst die Eifersucht gegen diese kaiserliche Gewalthat man für etwas Böses gehalten und sie ist etwasGutes. Sie ist wachende Politik, bey einer Eombinationwo das Einschlafen so leicht zu befürchten ist. Sie stelltein Gleichgewicht her, vertheilt die Rollen, die jetzt keinerkennt, oder die er schwerer ergreift; weckt wieder die ganzeTbcorie des Fürstcnbundes; sie vertilgt den Anscheinvon Gleißnerey und Doppelsinn. Sie verschafft derKrone Preußen, die ich damit vor andern meine, alsobaldeine uothwcndige Parthey, die sie sonst von der Zeitgleichsam erwarten und erbetteln muß. So wenig binich mir bewusst hier etwas Unbrandenburgisches zu sagen,daß ich im Cabiuet zu Berlin ohne allen Zweifel dieselbigeSprache führen würde, wäre ich dahin berufen. Undsollte ich mich in vorgerückten Jahren je wieder entschließenkönnen, Dienstverhältnisse einzugehen, nirgend lieber wiedort! Alle alten Erinnerungen, Gefühle, Verpflichtungenvon jener geliebten heimatlichen Insel her, trage ich jetztfroh auf ihren rechtmäßigen Beherrscher über. Ich ehreihn eben so als König, denn als Mensch und redlicherMann. Dankbar für seine tapfre Führung soll ihm uie
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