ein Haar gekrümmt werden, nnd der Abend seines Lebenssey ein heiterer Sonnen-Untergang.
Eben so sey das alles in Frieden mit dem Fürsten vonHardenbera gesagt, der unter allen Menschen am meistenGewalt über mich übte, mich sür ihn einzunehmen! Für-wahr nicht ans Reich und Krone oder Bund, noch aufirgend einer Theorie, welche sie auch sey, beruht Deutsch-lands Heil, sondern daß jene Männer am Ruder der Ge-schäfte, daß die Cabinette zu Wien nnd Berlin das vonihnen angenommene, geprüfte, bewährt gcsiindene Systemder Eintracht befolgen. Dieß System, von ihnen in dengroßen Stürmen unsrer Zeit ergriffen und gleichsam sanctio-nirt, wird in Zukunft keiner mehr wohl wagen zuminiren, und ihr erlauchter Name wird sich daran gleichals eine große politische Erfindung und deutschen Glaubens-artikel befestigen, davon den besten Schimmer entlehnen.Unter uns kann und wird kein Bürgerkrieg mehr seyn.Oestreich und Preußen standhaft, fest und wahr mit ein-ander, und wir begegnen ruhig jeder Gefahr! Aber dieerste Basis dieses Vereins, wenn er dauern soll, mußGerechtigkeit seyn; wahrer federalistischer Sinn, der festeEntschluß auch den andern ihren freyen Spielraum zulassen. Nur daraus wird sich Zutrauen, Gemeinsinn,Wärme für die Dinge wie sie sind, entwickeln. Nimmermehrwird es der Eiche und der Buche gelingen, der Birke, demAhorn, der Erle, dem wilden Rosenstrauch zu beweisen,daß sie nicht gleiche Berechtigung haben, in der Waldungihren Platz einzunehmen.