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Über Deutschlands Zustand und Bundes-Verfassung
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Gesetzgebung,

IX.

Recht und

Gerichtsbarkeit.

Um wie vieles würden wir in Deutschland stärkerseyn, nm wie vieles weiter gekommen, um wie vielesberuhigter über die Zukunft, wenn wir nur Freyheit undGerechtigkeit anriefen, und den Wahn der Gleichheit Hint-ansehten oder dem Schicksal und der Zeit überließen. Frey-heit und Gerechtigkeit bringt nothwendig so viel davon zuwege als vonnöthen ist, nämlich Gleichheit vor dem Ge-setz. Dieser Durst, dieser Ruf nach Gerechtigkeit ist dererste, der natürlichste, der verzeihlichste und Verziehenste.Sein Stammbaum geht in unsrer Geschichte am höchstenhinauf. An ihn reiht sich das andre. Er ist so gerecht-fertigt, daß ihm Niemand offen widerspricht. Es sollein Rechtszustand seyn, kam gleichsam instinctartigin die Bundes-Acte und noch deutlicher in ihre Ver-handlungen, gleichgültig was man, oder was jeder da-bey dachte. Die Sache der drey Instanzen fand kaumeine Schwürigkeit. Der Reichsgerichte erwehrte man sichaus politischen Ansichten, aber die Austrage wurden also-