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1808 an den Kaiser Napoleon einreichte, die VerdiensteAncillons durch folgende Worte an: „Er sei nämlich„der würdige Erbe von Leibnitz, muulrunt pur sun„exemplu >pm Is tzut cls lu vruiu plülosoplüe usl. clu„Multiplier et nun cle clulruirc! I«zs verilüs; lpi'ullo tiru„su priimipulc; korou clo l'ulliunee cles sentiumus uvuu„les priueipczs, et cpm e'est purmi los umus elovües„czu'olliz uiiue ü cstmrelmr ses Premiers ucleptes"
Im Jahre 1803 ward er zum Historiographcn despreußischen Staats und im Jahre 1804 zum Mitgliedsder Akademie der Wissenschaften in der philosophischenKlasse gewählt, deren Sckretair er von dieser Zeit biszum Jahre 1814 blieb, wo ihn überhäufte Geschäfte zumNiederlegen dieser letzter» Stelle nöthigten.
Im Jahre 1810 trat ein neuer Abschnitt in An-tillen's Leben ein, nämlich der, wo er auf den Vor-schlag des damaligen Erziehers des Kronprinzen, v. Gaudi,zum Lehrer und Begleiter des Thronerben, oder vielmehrzum Mitlcitcr seiner Studien, so wie der der KöniglichenPrinzessinnen, ernannt ward, eine Stellung, zu welcherihn bereits der selige Minister von Stein in einem ge-druckten Schreiben für befähigt erklärte, und eine Wahl,die, wie der Erfolg sattsam Ichrtc, ganz zeitgemäß war.Ancillon fühlte ganz die Wichtigkeit seines hohen Be-rufs, so wie die große Verantwortung, die er übernahm,ja er fühlte es tief, daß die Folgen seines Wirkens fürMillionen noch in die späteste Nachwelt hinausreichenwürden; und daß er die übernommenen Pflichten rück-sichtslos treu und mit der größten Gewissenhaftigkeit er-füllte, davon war Referent, der schon früher mit ihm be-