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Schreiben aus Kalbitz vom 4. Mai I8t3 Folgendeshierüber mit: „Man hat sich wüthend geschlagen. Nie„bin ich so mitten unter dem Feinde gewesen. General„Blücher hat eine Contusion, General Scharnhorst„einen Schuß ins Bein, doch nicht gefährlich; er ist aber„zurück". Und vier Tage spater ans Proschwitz beiMeißen: „Scharnhorst führte hauptsachlich das Ge-„fccht auf dem rechten Flügel, gegen die drei Dorfer.„Er war mehrere Male mit gezogenem Säbel an der„Spitze der Kavallerie und Infanterie in den Feind ge-drungen, er feuerte die Leute an und rief: es lebe der„König! Als er den Säbel schwang, erhielt er, etwa„ gegen 7 Uhr, seine Wunde, die jedoch nicht gefährlich ist".In demselben Schreiben heißt es ferner: „Scharnhorst„vermissen wir alle, er hatte das Steuerruder der Armee„gewonnen". Endlich schrieb Clausewitz am 30. Junivon Peylau aus: „baß er im Verscheiden sei".
Sein Tod war ein unersetzlicher Verlust für denStaat, das Heer und seine Freunde. Da er in Praggeendet hatte, so ward er daselbst ans dem Militairkirchhofbeigesetzt; allein da kein besonderer Denkstein sein Grabbezeichnete, und es einigen seiner Freunde nur mit Mühegelang, dasselbe zu ermitteln, so beschlossen sie, ihm anOrt und Stelle, durch gesammelte Beiträge, ein schick-liches Denkmal setzen zu lassen, zu dessen Errichtung auchdie österreichische Regierung die Erlaubuiß ertheilte, undder selige Schinkel eine schöne Zeichnung entwarf. Daäußerten die Verwandten des Seligen den Wunsch, dessenAsche auf vaterländischen Grund und Boden versetzt zusehen; und so wurden denn die irdischen Uebcrreste desHelden auf dem Invaliden-Kirchhofe zn Berlin beigesetzt,