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daß es ohne Friedrich Wilhelms des Dritten Zn-thu» kein freies Deutschland und folglich noch viel we-niger ein unabhängiges freies preußisches Vaterland gäbe»Ehre daher feinem Andenken immerdar!
Während des Felozuges von 1812 hatte sich Scharn-horst nach Schlesien zurückgezogen, als aber der Königzufolge der fo unverhofft eingetretenen Ereignisse sich ge-nochigt sah, »ach Breslau zu gehen, und hier Maaß-regeln zur Erhaltung seiner Monarchie zu treffen, so be-rief er unter andern hohen Stabsofficieren auch denGeneral Scharnhorst zu sich und sendete ihn zur Be-förderung der nun nothweudig gewordenen Verträge mitNußland zum Kaiser Alexander nach Kalifch. Beidieser Gelegenheit wurde ihm von Seiten einiger Vater-landsfreunbe der Vorwurf gemacht, er habe sich gegenjenen Herrscher, rucksichtlich Polens, zu nachgiebig ge-zeigt, Alexander» zu viel eingeräumt, folglich die russi-sche Allianz zu theuer erkauft. In wiefern dieser Vor-wurf begründet oder unbegründet ist, vermag Referentum fo weniger zu beurtheilen, alö ihm die Bedingungenund Concessioneu jenes Monarchen in dieser Angelegen-heit nicht bekannt geworden sind. Laugnen dürfen wirfreilich nicht, daß wir in jenem kritischen Augenblick desrussischen Anhalts bedurften, wogegen die bis auf 30,000Mann geschmolzene russische Armee, unter den Befeh-len Kutusow's, auch den uusrigen nicht verschmähendurfte; und dies aus dem Grunde wohl um so mehr, alsdieser Feldherr durch einen allen Grundsätzen entgegen-stehenden Marsch auf Wilna eine kostbare Zeit verlorenhatte, um Preußen je eher je lieber zu einem Anschlüssezu vermögen, indem er in diesem entscheidenden Augen-