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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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seine erste Idee hierzu aus den Handschriften seines ehe-maligen so ausgezeichneten Lehrers, des Grafen Wilhelmzur Lippe, der alle Formen der Volksbewaffnung scharf-sinnig durchdacht, und in jenen gerade dasjenige aufgestellthatte, was späterhin in Preußen in Anwendung kam.

Wie dem auch sei, so ist jene Einrichtung der Land-wehr für uns Preußen ein wahres Palladium derKriegsehr' und Kriegswehr, und wir werden solches mitGottes Hülfe zum Heile unseres Vaterlandes so langewahren, als wir jeden Bürger zum Krieger und je-den Krieger in den Künsten des Friedens erziehen undausbilden.

Ob unser Scharnhorst dein sogenannten Tu gen d-bund, der übrigens vom Könige genehmigt ward, undwelcher, wie Referent dies bereits weiter oben andeutete,zur Absicht hatte, die von dem Feinde befetzten preußischenProvinzen in der Treue und Anhänglichkeit an ihrenKönig, so wie eine nothwendig werdende Laudcsverthci-digung rege zu erhalten, ebenfalls von ihm ausging, ober Mitglied oder selbst Vorstand derselben war, habe ichmit Bestimmtheit nicht zu ermitteln vermocht. Daß eraber bei jeder Gelegenheit, wo es das Wohl und dieErhaltung des deutschen und besonders des preußischenVaterlandes galt, sich als warmer Theilnchmcr derguten Sache kund gab, das bezeugen alle seine Handlungenhinlänglich.

Nunmehr trat aber für unfern Scharnhorst einpeinlicher Augenblick ein, nämlich derjenige, als der Mi-nister von Hardenberg an die Spitze der Staatsver-waltung trat und er diesem zufolge den eingenommenenStandpunkt aufgeben mußte. Hieran war kein Zerwürfniß

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