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aus ehemaligen Freunden Feinde erwuchsen, ja es gingeneinige dieser Abtrünnigen so weit, ihn als einen Je-suiten und einen blinden AnHanger Englands zuverschreien. Ein Umstand trug jedoch, ich darf es nichtverschweigen, wohl viel zur Anregung ahnlicher feindseligerAusbruche gegen unfern Scharnhorst b?i und wandtemanches Freundes Herz von ihm ab; und dieser war,daß er sich bei seinen Vortragen über projektive Reformenzu oft auf die kleine hanöversche Armee zu beziehen undsolche als Prototyp aufzustellen pflegte. Räumen wir esauch ein, daß solche bei vielen Gelegenheiten tapfer ge-schlagen und manche zeitgemäße Einrichtungen bei sicheingeführt habe, so war dies kein genügender Grund,sie dem preußischen Heere, Angesichts seines Königs undanderer ausgezeichneter Staatsdiener, immer als einzigesMuster aufzustellen, wie er dann stets hinzuzufügenpflegte: „So ist es bei der hanövcrschcn Armee". Da-durch verletzte er allerdings manchen Altpreußen, undzog sich nicht ganz unverschuldet, selbst im Cabinete,Tadel zu.
Was aber den Vorwurf des Jesuitismus undseine Anhänglichkeit an England betrifft, so trugwahrscheinlich sein kaltes, anscheinend verschlossenes, unge-wöhnliches Wesen, das ihm nicht verstattcte, sich Jedemunbedingt anzuschließen, viel zu jener erster» Aeußcrungbei, denn was die zweite anbetrifft, so bewahrte er stetsein deutsches Herz in seinem Busen, das einzig und alleinnur dahin trachtete, das Vaterland vom Joche fremderHerrschaft zu befreien. Suchte er das gute Eiuver-siäudniß Preußens mit England zu erhalten, so geschahdies wohl nur deswegen, weil England der größte Feind