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tion eröffnet. Auch die Hanoveraner wurden in den aus-drechenden Krieg verwickelt, und unser Scharnhorstfand nun Gelegenheit, die mühsam, aber reichlich erwor-benen theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden undseinen Muth zu bekunden.
Er trat vom ersten Augenblick an mit großer Be-sonnenheit auf, beseitigte, wo es Noth that, den üblichenSchlendrian und schöpfte in kritischen Fallen aus derFülle seines nie versagenden Geistes diejenigen Hülfsmittel,welche im entscheidenden Augenblick die zweckdienlichstenzur Abwehrung der Gefahr waren; wahrend Andere, min-der besonnen, als blinde Anbeter des alten Herkömmlichen,bei außergewöhnlichen Erscheinungen in ihrem Fache zuverzweifeln oder den Kopf zu verlieren pflegten.
In den Feldzügen der Jahre 1793, 1794 und 1795in Holland und Flandern, wo er beim Heere der Ver-bündeten stand, ward ihm bald die Gelegenheit, seinenmilitairischen Geist geltend zu machen und seinen Muthzu erproben. Es war dies das kühne Durchschlagen desGenerals von Hammerstein aus der von den Fran-zosen belagerten Festung Menin im Jahre 1794, da erden Ort nicht mehr zu behaupten vermochte, durch einenzehnfach stärkeren Feind: eine Waffenthat, die als eineder glänzendsten der verbündeten Armee, in jenem Feld-zuge, bezeichnet werden muß, und welche jenem Feldherr»und unserem Scharnhorst hohen Ruhm, den Dankihres Herrn und die allgemeinste Anerkennung erwarb.War diese kühne That mehr Scharnhorsts Werk, derden Plan entworfen hatte und ihn eben so geschickt aus-führte, so war Hammerstein auch hochherzig genug, indem an seinen Herrn, den König von England, einge-