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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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ftin neues Vaterland, ein zweiter Philopömen ward. Re-ferent halt es sogar für die Pflicht eines Jeden, der esmit dem zu früh dahingeschiedenen Helden und dessenzweitem Vaterland ehrlich meint, und der, wie er dieUeberzeugung hegt, daß große Beispiele zur Nachfolge,große Manner zu großer That anreizen, das nun Fol-gende hier mitzutheilen. Auch scheint ihm Scharn-horst's Leben besonders lehrreich, und sein spaterer Er-folg crmuthigcnd für den, der mit ungünstigen Verhalt-nissen und einer bedrängten Lage kämpfend, seines Berufszu etwas Höhcrem, aber weit über die Gegenwart Hinaus-licgenden sich bewußt, aber auch seiner Kraft und seinesWillens sicher ist. Daß Referent es versuchte, das Bildeines so ausgezeichneten Mannes in flüchtigen Umrissenseinen Zeitgenossen vorübcrzuführcn, dazu bedurfte es aller-dings einer besoudern Anregung von Außen. Es be-gegnete demselben aber das lebendige Bewußtsein, demHelden einst nahe gestanden zu haben in seinem Leben undWirken, und die treue Erinnerung an jene Zeit, woScharnhorst zuerst bei uns auftrat, wo es Referentengelang, in genauere Beziehungen zu ihm zu treten undein Frcundschaftsverhaltniß zu begründen, das ein früherTod leider zu bald gelöst.

Was Referent hier giebt, sind nur Erinnerungen undAndeutungen, Erlebtes und Gehörtes, Umrisse zu einemBilde, das ein Geübterer ausführen mag, deutlich genugaber hoffentlich, um die Züge des Helden zu erkennen, derin Preußens Kriegerruhm und Kricgerthum ewig fort-leben wird.

Scharnhorst wurde im Jahre 1756 angeblich zuHelmsoe im Hanöverschcu von bürgerlichen, nichts we-