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jungen Mädchen saß, welches sehr einsplbig war undtrüdsinnig gestimmt zu sein schien, da erkundigte er sichnach der Tafel bei einem Verwandten derselben, nachdem Grunde dieser Mißstimmung, und erfuhr nun, daßsie mit einem jungen aber braven Mann verlobt sei, deraber vor der Hand verhindert sei, sie zu Heirathen, weiles ihm und ihr an den so nöthigcn Mitteln zur Aus-stattung gebräche; und was that nun der edle Mann, ersendete den folgenden Tag der betrübten Braut 3000 Thaler,von einem verbindlichen Schreiben begleitet, zur angeb-lichen Bestreitung der fraglichen Ausstattung, und machtedurch diese edle Handlung abermals zwei Menschen glücklich.Eben so kaufte er für einen braven jungen Mann, derdie Gärtnerkunst erlernt hatte, ein junges Mädchen Hei-rathen und sich gern etabliren wollte, ein Grundstück imWerthe von ein paar Tausend Thalern in Charlottenburg,und ward hierdurch abermals der Begründer des Glückseiner ganzen Familie. Und dieser edle Mann, den einstder selige Professor Friedrich Buchholz in der Vor-rede zu seinem Werke, betitelt: der Ritter Bayard,welches er Köckritz gewidmet, mir diesem Heldenohne Furcht und Tadel verglichen hatte, mußte, lei>der! auch das Loos so vieler wackerer Männer theilen,das heißt, falsch beurtheilt und verläumdet und selbstder bittersten Satyre preisgegeben zu werden, indem ihngerade jener zu seiner Zeit so servile Buch holz inseinem später erschienenen ominösen Werke, betitelt: Ga-lerie preußischer Charaktere, mit einem Kürbiskopfverglich. Köckritz war mit Recht über diese Doppel-züngigkeit empört, ließ aber dessen ungeachtet diesenschaamloscn Pamphletisten seinen Unwillen nicht entgelten,