Druckschrift 
[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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Des Inhalts des unter dem 16. November 1797beim Regierungsantritt des Königs an ihn ergangenenKöniglichen Schreibens stets eingedenk, suchte er selbigemunter allen Umstanden mit der größten Frcimüthigkeit zuentsprechen, und den König, gleichviel, an- oder abwesend,von Allem, was ihm Nutzen oder Schaden bringen konnte,in Kcnnkniß zu setzen. Bei der Anwesenheit des Königsin der Residenz, geschah dies zu allen Tageszeiten mündlich,in dessen Abwesenheit aber schriftlich, mit Beobachtungder schicklichen Formen, aber ohne Servilitat und untergewissen Umstanden selbst schonungslos, wie Referent, derseiner ihm so schatzenswerthcn Freundschaft gewürdigtward, oft Gelegenheit hatte, sich zu überzeugen. Da erim höchsten Grade gutmüthig, menschenfreundlich undwohlthatig war, so fand er nur zu oft Gelegenheit, Guteszu thun, indem er uncrmüdct beflissen war, dem KönigeAntrage zu Unterstützungen von Bedürftigen vorzubringen.Er empfing zu jeder Tageszeit die Sollicitanten, deren An-zahl, wie sich leicht crmessen laßt, nicht gering war, stetsmit der größten Zartheit und Theilnahme, und war als-dann nicht selten, bei dem Vortrage ihrer Leiden, bis zuThranen gerührt. War aber zuweilen der Andrang der-selben zu groß, so daß er es alsdann nicht wagte, denKönig zu oft zu behelligen, oder wenn dieser, bei der zugroßen Anzahl der Bedürftigen, selbige nicht kräftig genugunterstützen konnte, dann schritt er selbst mit eigenenMitteln thatig ei», und verausgabte auf diese Weise einengroßen Theil seines Vermögens, und seine Wohlthatenerstreckten sich selbst bis nach seinem Tode, indem er derLuisenstiftung in Potsdam testamentarisch ein bedeutendesLegat vermachte. Wenn ich von Vermögen spreche, so