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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
Seite
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Leben und seine Forderungen auch von dieser Seite sichbekannt zu machen. Diese volkslhümliche Richtung leitetezur richtigen Erkenntnis; der Wirklichkeit hin, die be-schrankte wissenschaftliche Neigung fachte dieselbe, alsverbotene Frucht, als freie Wahl, nur noch kräftiger anund die Söhne bildeten in sich früh und unbewußt diesichre Klarheit des Charakters aus.

Auf dem Waisenhause in Halle setzte Bcpmc dieVorbcreitungswissenschaften fort. Er fand in den Franckc-schen Stiftungen, deren Gönner er seitdem verblieben,keinen Zwang in Sachen des Gewissens, und es ent-wickelte sich hier die religiöse Freiheit so in ihm, daß desJünglings kirchliche Gesinnung noch des Greises Ucbcr-zeugung und Bekenntnis; war. Gleichgesinnte, die mitBei)nie das Waisenhaus) auch zum Thcil die Universitätbesuchten, standen ihm als Freunde, als Vertraute durchalle heitere und trübe Tage eines halben Jahrhundertshindurch nahe, so verschieden ihre späteren Bahnen gingen.Bepme widmete sich den Rechten; aber die Lehrer seinerFakultät zogen ihn gar wenig an: selbst Nettelb ladt,der viel gerühmte, genügte ihm nicht; dafür boten diePhilosophen und Historiker, auch Semler, der Kirchen-geschichtsforscher, Wünschcnswürdigcres. Der eigeneFleiß umfaßte die Werke von Hugo Grotius mit un-ablässiger Anstrengung, mit so glücklichem Erfolge, daßdie Studien, welche die eigenflichc Lebensaufgabe waren,sich rasch und glücklich daran knüpfen ließen.

Den 22. Mai 1784 ward Veymc in Berlin alsReferendar vereidet: sein Examen ward ein glänzendesgenannt; der einzige Unzufriedene war er, der die Artder Prüfung unzweckmäßig fand, weil er von sich selbst