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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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Campagne und das zweite Mal als Compagnie-Chef inlBerliner Cadetten-Corps, dessen General-Juspecteur ergeraume Zeit war» In jener ersten Kategorie war erZeuge von Auftritten, die ihn höchlichst erschütterten; be-sonders war dies der Fall, als er eine Truppcnabtheilung,die, seiner Meinung nach, der Ucbermacht des Feindesweichend, denifclben den Rucken gewendet hatte; er glühtebei dieser Gelegenheit vor Zorn, und ließ mit donnerndenWorten Ausdrücke fallen, die arger als alle Geschossedie Getroffenen niederschmetterten. Dagegen war er stetsder schonen Devise: Luum eui^uo, eingedenk, schmücktesich nicht mit fremden Federn und ließ einem JedenGerechtigkeit widerfahren. Als ihm z. B. der König ge-legentlich bei der Ausführung eines neuen Manoeuvresein Compliment machte, antwortete er demselben, daßdies nicht seine Idee, sondern die feines General-Adju-tanten, von dem Knesebeck, wäre. Eben so hatteReferent im Kriege und in Friedeuszeiten Gelegenheit,diese unparteiische Anerkenntnis; zu erproben.

Besaß auch Nüchel keine tiefe Kenntnisse in denverschiedenen Zweigen der militairischcn Wissenschaften,so ersetzte er diese durch einen scharfen Verstand, durchvielen Geist und eine gewisse Aniuuth in Ton und Hal-tung. Dabei besaß er eine natürliche Beredtsamkeit, einschönes Organ, und wußte selbst Phrasen voller Bombastso zu accentuiren, daß sie für die hierdurch bestochenenZuhörer nicht selten als Muster von Beredtsamkeit er-schienen. Dagegen hielt seine Schreiberei vor der Kritiknicht Stich, denn sein Styl war stets mit französischenAusdrücken vermischt, voller Pleonasmen, es fanden sichFehler gegen die Grammatik und seine Schrift glich