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„klaren Verstand da, wo es gilt, stets dm Nagel aufden Kopf trifft".
Standen bis zu dem Jahre 1806 beide Feldherrensich in dem, was sie geleistet und noch zu leisten ver-sprachen, noch ziemlich gleich, so ward es durch das un-erbittliche Geschick entschieden, daß Nüchel seine Laufbahnda enden sollte, wo Blücher, sein Freund und Waffen-gefahrte, den seinen bis zum Apogeum des höchsten Glücksentwickeln und im steten Wachsthnme erheben sollte.
Beim Ausbruche des Krieges im Jahre 1813 boter dem Könige seine Dienste wieder an, und zwar mitder eben so patriotischen als stoischen Resignation, sichin jede beliebige Kategorie versetzen zu lassen, indemer selbst nicht abgeneigt wäre, als Freiwilliger in Reih'und Glied der Vaterlandsvcrtheidiger einzutreten. DerKönig dankte ihm für diesen neuen Beweis von Patrio-tismus, gebot ihm aber, ruhig auf seinen Gütern zubleiben und seine Gesundheit wo möglich zu rehabilitiren.Er starb im Jahre 1823, betrauert von seiner Familieund seinen Freunden, deren er sich durch seine Uneigen-nützigkeit und Freigebigkeit so viele erworben hatte.
Ihm verdankt die Armee so manche gute Einrich-tung: die Reorganisation der militärischen Erziehuugs-Anstalten, die er durch zweckmäßige Einrichtungen, demZeitgeiste mehr angemessen, hob; die Begründung derMilitair-Wittwcnkasse; die Berittcnmachmig eines Theilesder sogenannten reitenden Artillerie in Friedenszciten, unddie Reorganisation und Erweiterung des Gencralstabes.Ein anderer wichtiger Vorschlag, den er bereits, fallsich nicht irre, noch vor dem Jahre 1805 Seiner Majestätdem Könige einreichte, war ein verbessertes und zeitge-