französischen Truppen nicht nur keine Hindernisse in denWeg legen, sondern solchen vielmehr die Hand zu ihrerVerpflegung und sichern, Fortkommen willig bieten solle;und eben so verstattete er es, daß die Franzosen unterunsern Augen und Angesichts unserer Truppen die Be-satzung der von ihnen besetzten Festungen vermehren,sie mit dem nöthigen Geschütz und der dazu gehörendenMunition verschen und selbst aus deren Umgebungen mitLebensmitteln versehen durften. Ein so edles Betragen,welches anfanglich viele Patrioten mit dem größten Un-muth erfüllte, fand späterhin, selbst beim Feinde, gerechteAnerkennung; denn so sagt unter anderem Svgur Fol-gendes hierüber: „Die Preußen warteten nicht auf eine„passende Gelegenheit, um ein erzwungenes Bünd-„niß zu brechen und benutzten den ersten Augenblick,„der sich dazu darbot, dennoch weigerten sie sich„nicht nur, Macdonald auszuliefern, sondern„sie wollten ihn auch nicht verlassen, als bis sie„ihn, so zu sagen, aus Rußland herausgezogen„und er in Sicherheit wäre. — Sie waren ab-gefallen, aber keine Verrathcr, und was in un-„serm Jahrhundert und nach so vielem Unglück, das sie„erduldet, noch als Verdienst gelten kann, sie ver-gnügten sich nicht mit den Russen. Endlich„wich seine Gewissenhaftigkeit der Nothwendig-„keit, seine Furcht einer noch größern Furcht.„Er sah sich, wie man sagt, von Seiten seines„Volkes und unserer Feinde mit einer Art Ab-setzung bedroht".
Wahrend dessen war aber Friedrich Wilhelm derDritte nicht unthatig, und verlor das Wohl des Vater-