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[Hauptbd.] (1843)
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der Wahrheit, mit welcher er seinen Vorthcil zu berech-nen verstand, berechnete er auch mit aller Unparteilichkeitdie Vortheile seiner Gegner. Mit Mäßigung nnd Be-sonnenheit wußte er den errungenen Sieg zum Bestenseines Staats zu benutzen, nnd so konnte es denn nichtfehlen, daß zwischen ihm und seinem Volke eine wechsel-seitige Annäherung, Selbstvertrauen und gegenseitige Liebeentstand. Man behauptet zwar, er habe bei seinen erstenmilitairischen Dienstleistungen einige Strenge gezeigt; alleinsollte dies wirklich der Fall gewesen sein, so muß mandies auf die damalige Schule setzen; denn sein Vorbildfür den praktischen Thcil der Kriegskunst, oder des soge-nannten kleinen Dienstes, war der General von Scheel,damaliger Kommandeur des Garde-Regiments, dem derjunge Prinz aggregirt war, ein strenger, rücksichtsloserMann, der die militairische Disciplin, nach der dama-ligen üblichen Weise, mit einer an Grausamkeit grenzen-den Strenge handhabte. Die Behandlung, der damalsder Soldat, meist ein ans der menschlichen Gesellschaftansgestoßener, nicht selten dem Gefängniß entlaufenerausländischer Söldner, den man nur durch harte undselbst entehrende Strafen zur Erfüllung seiner Pflichtenanzuhalten vermochte, unterworfen war, mag späterhinbei ihm den Gedanken zur Reife gebracht haben, denSoldaten künftighin ans eine, seines Standes würdigereArt zu behandeln.

Man erzählte mir nämlich, er habe, jener Behaup-tung zufolge, beim Beginn seiner militairischen Laufbahn,durch die Strenge jener unmenschlichen, aber damalsdurch die ungünstigen Umstände des Werbe- oder Einrol-lirungsfystems bedingten Disciplin verleitet, einen diese