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[Hauptbd.] (1843)
Entstehung
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dankte ehrerbietigst, wußte aber eigentlich nicht, wie erdie Sache nehmen sollte; als aber der König seine Gra-tulation mit denselben Worten wiederholte und der Kron-prinz ihm bedeutete, daß er sich wegen dieses ihm nuncrtheilten Prädikats bedanken müsse, so faßte er Much,und brachte nun seinen unterthänigsten Dank an, den nunder König lächelnd annahm.

Wie golden sein Gemüth war, und wie hochherzig erin sich einzugehen pflegte, wenn er Jemanden zu nahe ge-treten war, oder gar ihn verletzt zu haben glaubte, und wieer alsdanu geneigt war, das Ucbel wieder gut zu machen,dafür bürgt unter andern folgendes Beispiel. Der Königwar nämlich den seligen Hofmarschall Malzahn, ineinem Augenblick von Aufregung, etwas hart angegangen,und dieser, dem des Königs Gnade über Alles ging,war hierüber, wie der Ausdruck seiner Miene, die dengrößte» Schmerz ausdrückte, es kund gab, ungemein be-troffen. Der Monarch sammelte sich aber gleich wieder,und sagte ihm nun in seiner Menschenfreundlichkeit:„Nicht übel nehmen, etwas übereilt, wieder gutmachen",und hierauf erklärte er ihm, wie er dessen Schwiegersohnals Flügeladjutanten bei sich anstellen wolle, und nunwar der Verletzte ein dankbarer Beglückter,

In seinem Charakter fanden sich gar viele und treff-liche Eigenschaften vereinigt, die aber bei ihm nur mitMäßigung und Gleichmuth vereint sich kund gaben. AlsMenfch und Privatmann war Friedrich Wilhelm derDritte ein treuer und liebevoller Gatte, ein vortrefflicherFamilienvater; er war mild und freundlich gegen seineDienerschaft, wie Eylert dies bereits in seinem schätz-baren Werke durch einige Beispiele dargethan hat; und