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fand, um das Ersparte dem Staate zu Gute kommen zulassen; denn so ließ er sich wahrend der so Verhängnisvollen Zeiten, die der Wiedergeburt der preußischen Mo-narchie vorangingen, nur die Halste seiner Chatoullgclderauszahlen, und ließ die andere zur Erzielung andererStaatszwecke stehen, wahrend er dennoch aus den Er-sparnissen der ersten Halste noch zahlreiche Bedürftigeunterstützte. Hei! dem Monarchen, der so segeuspendendfür sein Land sorgte, und sich hierbei hochherzig selbstverleugnete, dagegen aber für die Liebe, die er gab, dieseim reichen Maße zurückerhielt!
Der Gruudzug feines Charakters war ein rein mensch-liches Wohlwollen; denn hatte er irgend Jemanden eineWohlthat oder eine Auszeichnung zugedacht, so ließ ereiner solchen, damit die Ueberraschung desto vollkommenergelinge, nie einen, solche andeutenden Wink vorangehen,vielmehr schien er das zu beglückende Individuum zu ver-meiden; allein erschien endlich der Augenblick, wo er dieThat ins Leben rief, dann schien er der Ueberraschte undBeglückte zu sein; denn heiter und zufrieden blickte eralsdann den sich bei ihm Gemeldeten an, und drückteihm wohl mitunter recht herzlich die Hand, wie Referentdies selbst bei mehreren Gelegenheiten erfuhr. Zuweilenerlaubte er sich auch bei Ertheilnng einer ähnlichen Gna>denbezeigung einen Scherz; denn als z.B. sich an einemNeujahrstage sämmtliche Hofchargen, nach üblicher Weise,zum Glückwunsch bei Seiner Majestät dem Könige ver>sammelt hatten, da trat er an den damaligen General-Intendanten der Königlichen Schauspiele, Grafen Brühlhinan, und sagte ihm mit scheinbar ernster Miene://Ich gratulirc Epcellenz"! Dieser verneigte sich und