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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
154
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Ich sitze mit meinem KummerIm hohen grünen Gras,

Da kommt ein sanfter Schlummer,

Ich träum ich weiß nicht was.

Ich denk an meine SchöneIch denk ich weiß nicht wasEs rinnt gar manche ThräneHinunter in das Gras.

Die beiden letzten Strophen genügten dem Dich-ter nicht, er fand statt ihrer den glücklicheren Abschluß:

Doch ich kann nicht singen und springen.Ich liege krank im Gras,

Ich hör ein süßes KlingenUnd träume, ich weiß nicht was.

Schon der erste Abdruck im Gesellschafter vom20. Juni 1822 zeigt noch manche Verbesserungen,aber immer konnte der Dichter sich nicht genug thun.Erst zwei Jahre später in dein von Rousseau Herans-gegebenen Westtcutschen Musenalmanach erscheintdas Gedicht in vollendeter Gestalt, so fein und zier-lich ausgefeilt, daß man die Vergleichung mit derälteren Form gern hier vornehmen wird. Sonder-barer Weise ist es dann von Heine zwanzig Jahrelang vergessen. Im Buch der Lieder (1827) suchtman es vergebens; erst 1844 in dei? Neuen