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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
153
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XXIII.

Wenn ich in deine Augen seh" u. s. >v WerkeXV, 150. Strophe 1, Zeile 2:dann" stattso";Strophe 2, Zeile 4,dann" stattso". Die vierteZeile der zweiten Strophe lautete zuerst:Dannwein ich still und bitterlich".Bitterlich" wurdespäter infreudiglich" verändert, bis im Abdruckdie jetzige LesartSo muß ich weinen bitterlich"erscheint.

XXIV.

Gekommen ist der Maye" u. s. w., Werke XVI,158. Schon Steinmann (Erinnerungeil an Heine,S. 54) und Strodtmann (Lebeil Heine's I, 510)habeil Varianten, wie es scheint, nach dem Sethe-schen Manuscript mitgetheilt, aber beide nicht ganzgenau. Das kleine, liebenswürdige Gedicht ist erstnach Vielsachen Veränderungen zu seiner Gestalt ge-langt. Die älteste Fassung lautet:

Gekommen ist der Maye,

Die liebe Erd ist grün,

Wohl durch die HimmelsbläueDie rosigen Wolken ziehn.

Die Nachtigallen singenWohl in der laubigen Höh,

Die weißen Lämmer springenWohl in dem weichen Klee.