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Reim für das Album. Vielleicht ließe sich davonnoch Einiges auffinden. Die folgenden Verse, derensich Herr Neunzig erinnerte, gehen freilich nichtüber den gewöhnlichen Werth solcher Poesien hinaus:
Ich wohnte früher weit von hier,
Zwei Häuser trennen mich jetzt von Dir:
Es kam mir oft schon in den SinnAch! wärst du meine Nachbarin.
II.
Auch das folgende Gedicht: „Deutschland. EinTraum," ist aus früher Zeit, wenn auch schwerlichaus dem Jahre 1816, wie Strodtmann (Werke XVII,227) annimmt. Ich lasse es hier abdrucken, weiles in seiner ursprünglichen Gestalt noch nicht be-kannt geworden ist.
Sohn der Thorheit! träume immerWenn dir's Herz im Busen schwillt;
Doch im Leben suche nimmerDeines Traumes Ebenbild!
Einst stand ich in schvnern TagenAuf dem höchsten Berg am Rhein;
Deutschlands Gauen vor mir lagenBlühend hell im Sonnenschein.
MWWWWWWWW