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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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erhalten hat. Maximilian Heine theilt zwar in denErinnerungen" (S. 135) vier Verszcilen mit, diesein Brnder am 1. Februar 1613 für den wieder-kehrenden Hochzeitstag der Eltern gedichtet habe.Aber Strodtmann hat eben den Nachweis geführt,daß diese Zeilen im Wesentlichen gar nicht vonHarry Heine", sondern von Klamer Schmidt,einem Dichter des vorigen Jahrhunderts, herrührenund schon im Göttinger Musenalmanach für 1777gedruckt wurden.'^) Man liest dort:

An Doris zwanzigstem Geburtstage.

O habt ihr über Glück und Unglück noch Gewalt,Ihr Gbtter, gebt dem Glück auf heute viel Befehle:Denn Grazie. Verstand und schöne SeeleSind heute Zwanzig alt.

*) Strodtmann, Heine's Leben, 2. Aufl. II., S. IV., undKlamer Schmidt's Leben und Werke, Stuttgart 1826, I, 478.Sonderbar, daß dieser Klamer Schmidt gleich nach seinemTode in Rousseaus rheinischer Flora wieder erscheint. Schonin der ersten Nummer hält ihm Smets eine Leichenrede;Raßmann veröffentlicht Briefe, die er im Jahre 1816 vonihm erhalten hatte, und die Redaction verspricht,durchRaßmanns Vermittelung noch manche liebliche Reliquie desseligen Dichters mitzutheilen." Vielleicht mag in der frühenVerbindung Schmidt's mit Westphalen und dem Rhein dieVeranlassung zum Vorschein kommen, welche dem KnabenHeine das Gedicht eines doch nicht eben weit bekanntenAutors in die Hände spielte.