der Straße im eigentlichsten Sinne zu zerreißen such-ten. Seitdem ist er nie wieder zu kräftiger Gesund-heit gelangt und, immer kümmerlicher für das täg-liche Brod sich abarbeitend, endlich am 8. October1867 im Hospital zu Köln gestorben. Wäre ernicht Heine's Freund gewesen, wer würde fernervon ihm reden? Aber außerordentliche Menschenund vor Allem große Dichter haben etwas von derEigenschaft des Midas, der, was mit ihm in Be-rührung kam, in Gold verwandelte. Gold will iches nicht gerade nennen, was aus dem armen Rous-seau geworden ist, aber doch ein Material, dessendie Literaturgeschichte gedenken muß.
Außer den früher angeführten enthält die „Rhei-nische Flora" noch ein Gedicht, das freilich nichtvon Heine herrührt, aber für die kritische Ausgabeseiner Werke von nicht minderer Bedeutung ist.Wenige, die diesen Mittheilungen bis hieher ihreTheilnahme schenkten, werden sich nicht der dreiGedichte (XVI, 267) erinnern, denen Heine dieNeberschrift „Tragödie" gegeben hat. Ohne dieschlechtesten mitzurechnen, sind viele wirkliche Tra-gödien geschrieben worden, die in fünf langen Acten