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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Von literarischen Freunden hat in erster Jugend-zeit vielleicht keiner Heine so nahe gestanden, alsRousseau. In ihrem Verhältniß zeigt sich vonSeiten Heine's nicht das kleinere Maß von Anhäng-lichkeit, ja eine Vorliebe, die allen, auch den deut-lich erkannten Schwächen des vielschreibenden Freun-des gegenüber Stand hielt. Wenn er Rousseau'sBeitrag für den Nheinisch-Westphälischen Musen-almanach von Naßmann 1821 oder Rousseau's eigeneGedichtsammlung und diePoesien für Liebe undFreundschaft" 1823 bespricht (Werke XIII, 195,197), immer geht er im Lobe so weit, als er, ohneunwahr zu werden, irgend gehen kann. Auch demvon Rousseau noch in demselben Jahre (1823) heraus-gegebenen Westdeutschen Musenalmanach wendeter reichliche Beiträge zu: vorerst unter der Ueber-schriftTraum" das bekannte' Gedicht:Mirträumt, ich bin der liebe Gott" (Werke XV, 248),dann nicht weniger als sieben Lieder, die später indem lyrischen Intermezzo wieder abgedruckt wurden.*)

*) Vgl. Strodtmann, Heine's Leben I, 689 und WerkeXV, 151 Nr. 6, 1öS Nr. 13, ISS, 17S, 159 Nr. 21, 1S6,179; der zweite Jahrgang enthält das Mailied (XVI, 15S)und die Götterdämmerung (XV, 265), aber mit der Ueber-schriftTraumlied" und ohne Heine's Namen.