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Briefe Heine's an Sethe sind aus diesem undden folgenden Jahren nicht mehr vorfindlich, viel-leicht auch nicht geschrieben worden. Im spä-teren Alter erhält sich selten ein schriftlicherVerkehr, der nicht in dauernden gemeinsamen In-teressen eine Anregung findet, und zwischen dempreußischen Beamten und dem in Frankreich weilen-den, geächteten Dichter wurde der Abstand immergrößer. Gleichwohl bewahrte einer dem anderneine warme Erinnerung. Als Heine ini Herbste1843 nach zwölfjähriger Abwesenheit Deutschlandwieder besuchte, kam er auf der Reise nach Ham-burg in den letzten Tagen des Oktober auch nachMünster. Einen Abend brachte er mit dem Freundezu, später schickte er noch das Wintermährchen, seit-dem hat kein äußeres Zeichen die Freundschaft derJugend bethätigt.
Sethe überlebte den Dichter um ein Jahr, erstarb am 31. März 1857 als Provinzial-Steuer-director in Stettin.*) Mir ist der Eindruck seiner
*) Strodtmann verwechselt ihn mit einem jüngeren Bru-der, wenn er (Heine's Leben I, öS) bemerkt, Christian Sethesei in Berlin am 17. Januar 1S7S als Vorsitzender des Di-