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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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geben konnte, auch in den Briefen an Moser ist be-ständig von Geldanleihen die Rede. Und dochkonnte ein Student mit der vom Onkel ausgesetz-ten Snmme, 4500 Thalern, nnd den Nebenein-künften, die aus Honoraren erwuchsen, in Göttin-gen und Berlin vor fünfzig Jahren sehr Wohl aus-reichen. Für die Badereise war ihm die nicht un-bedeutende Summe von 50 Louisd'or zur Ver-fügung gestellt, kurz vorher am 22. Juli hatte erauch von Moser (XIX, 225) wieder 10 Louisd'orerhalten. Gleichwohl muß er jetzt schon wiederleihen; er gesteht selbst, daß er das Geldver-trödelt", wahrscheinlich zum Theil verspielt hatte.Wie er aber leicht au einen fremden Beutel An-sprüche erhebt, so zeigt er sich auch, wenn nicht ge-rade pünktlich, doch immer gewissenhaft im Wieder-geben und immer bereit, selbst mit eigenen OpfernBekannten, ja dem ersten Besten, der bedürftig ist,zu helfen. Die Korrespondenz bis in die letztenZeiten enthält, mehr als man wünschen möchte,Einzelheiten dieser Art. Selbst die wenigen Louis-d'or, die er zuletzt von Sethe empfing, spielen darinnoch lange eine Nolle. Die Rückgabe erfolgte nicht