Druckschrift 
Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
Seite
63
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VI.

Norderney, den 1. Sept. 1825.

Staatsrath!

Nur so viel kann ich mich erinnern, daß ichDir vorige Woche in der verdrießlichsten Stimmungund in der allergrößten Eil geschrieben. Das Fähr-schiff Mar im Begriff abzusegeln, der Schiffer war-tete bloß noch auf meinen Brief, ich wünschte michselbst zum Henker und krazte was Zeug hielt. Ichhoffe, daß Du aus meinem Geschreibsel klug ge-worden bist und daraus ersehen, daß ich Dich um6 Louisd'or anpumpen wollte und Dich bath,selbige unter Addresse des Herrn H. Heine, vr. llur.abzugeben bei Herold ck Wahlstab in Lüneburg,mir zu schicken und mir wissen zu lassen, ob Dudas Geld noch vor Januar zurückhaben mußt undob ich es etwa in Berlin jemanden für Dich zurück-zahlen kam?. Ich muß Dir aber nochmals schrei-ben, weil ich nicht weiß ob ich Dir auch bedeutethabe, daß Du in dem Briefe, worum Du die sechsLouisd'or einpackst nichts schreiben darfst, indem icheine??? Bekannten Ordre gab einen solchen Geldbrief