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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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Alles ist dahin! Nur eines bleibt:

Die Thräne hat uns die Natur verliehen,

Den Schreh des Schmerzes, wenn der Mann zuletzt

Es nicht mehr trägt Und mir noch über Alles,

Sie ließ im Schmerz mir Melodie und Rede,

Die tiefste Fülle meiner Roth zu klagen:

Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt.

Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide."

Ich dichte viel; denn ich habe Zeit genung, unddie ungeheure Handelsspeculationen machenmir nicht viel zu schaffen; Ob meine jetzigenPoesieil besser sind, als die frühem weiß ich nicht;nur das ist gewiß, daß sie viel sanfter und süßersind; wie in Höing getauchter Schmerz. Ich binauch gesonnen, sie balde (das kann indessen dochnoch viele Monathe dauren) in Druck zu geben.Aber das ist die Schwerenothssache: da es dazulauter Minnelieder sind, würde es mir als Kauf-mann, ungeheuer schädlich sehn; ich kann Dir diesnicht so genau erklären, denn Du kennst nicht denGeist, der hier herrscht. Und gegen Dich kann ichsaufrichtig gestehen- außerdem daß in dieser Schacher-stadt nicht das mindeste Gefühl für Poesie zu findenist, es sehen denn eigends bestellte und baar be-zahlte Hochzeits Leichen oder Kiudtaufs

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