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„Alles ist dahin! Nur eines bleibt:
Die Thräne hat uns die Natur verliehen,
Den Schreh des Schmerzes, wenn der Mann zuletzt
Es nicht mehr trägt — Und mir noch über Alles, —
Sie ließ im Schmerz mir Melodie und Rede,
Die tiefste Fülle meiner Roth zu klagen:
Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt.
Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide."
Ich dichte viel; denn ich habe Zeit genung, unddie ungeheure Handelsspeculationen machenmir nicht viel zu schaffen; — Ob meine jetzigenPoesieil besser sind, als die frühem weiß ich nicht;nur das ist gewiß, daß sie viel sanfter und süßersind; wie in Höing getauchter Schmerz. Ich binauch gesonnen, sie balde (das kann indessen dochnoch viele Monathe dauren) in Druck zu geben.Aber das ist die Schwerenothssache: da es dazulauter Minnelieder sind, würde es mir als Kauf-mann, ungeheuer schädlich sehn; ich kann Dir diesnicht so genau erklären, denn Du kennst nicht denGeist, der hier herrscht. Und gegen Dich kann ichsaufrichtig gestehen- außerdem daß in dieser Schacher-stadt nicht das mindeste Gefühl für Poesie zu findenist, — es sehen denn eigends bestellte und baar be-zahlte Hochzeits — Leichen — oder Kiudtaufs
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