dorfer Lhceum, focht nach vollendeten Universitäts-studien als Philhellcne gegen die Türken und begleiteteeinen seiner Kampfgenossen, einen Kurländer, in dessen
worden. Schiller's Ansichten darüber haben gewechselt.Am 24. December 1800, in einem Briefe an Goethe, stellter sich noch in das alte Seculum, aber am 1. Januar 1800schreibt er: „Ich begrüße Sie zum neuen Jahr und zumneuen Seculum/' und Goethe antwortete an demselben Tage:„Ich war herzlich erfreut, gestern Abend mit Ihnen das Jahrund, da wir einmal Neunundneunziger sind, auch das Jahr-hundert zu schließen." Aehnliches in Paris zu Ende des17. Jahrhunderts. Die Herzogin Elisabeth Charlotte vonOrleans berichtet am 4. Januar 1699 von einer „Iiispucte"über den Anfang des neuen Seculums. „Wo man geht undtstehet," schreibt sie, „höret man nichts alß <tispn,tire» : bißaufs die Portsur ils ulmises llisputiren hirllber. Euer Liebdenkönnen nicht glauben, was dies vor ein Gerah zu wegen ge-bracht Haitz so lang, alß ich hir im Landt bin, habe Ichnichts (iisputirsu hören, alß dißes." Sie wünscht LeibnitzensMeinung darüber zu erfahren, und stimmt selbst MonsieurFagon, dem Leibarzt des Königs, bei, der für das Jahr
1700 das Wort führte. Aber am 29. Januar schreibt sie:Damit ich Wider aufs die -lwputte vom seoulm» komme, soist sie hier gantz zum Endt. Man hatt die aaa-Iemis undLorvonne vor Richter genohmen, sie haben beyde Monsieur?!>gon onniianiiürl undt versichert, daß das seeullum erst im
1701 Jahr ahnfangt, und sagen, das subilös sehe das letzteJahr vom «eauilum ahngestellt, damit man pur undt »et indas ander seeullum trotten möge; so ist dieße äisputts zumEndt gangen." (Ranke, französische Geschichte, in den Wer-ken XIII, 163, 165).