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Aus dem Leben Heinrich Heine's
Entstehung
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leicht erregbaren Genossen imponiren. Auch Sethe,so wenig er selbst poetisch begabt war, wußte dochdas Talent seines Freundes zu schätzen. Den Be-weis giebt die Sorgfalt, mit welcher er jedes Blätt-chen von Hcine's Hand, darunter schon ein Gedichtans den Knabenjahren, aufbewahrte. Heine, vonschwachem Korper, aber rasch mit der Zunge, immerzu einem witzigen Ausfall, einer bitteren Entgegnungbereit, hatte viel von stärkeren Kameraden zu leiden;auch als Jude war er mancherlei Neckereien ausge-setzt. I» solchen Streitigkeiten suchte und fand erSchutz bei dein gesetzteren Genossen und jederzeitim Sethe'schen Hause eine freundliche Aufnahme.Die beiden Knaben verlebten mit einander die Jahreder Fremdherrschaft, den wunderbaren Glanz undden plötzlichen Untergang Napoleonischer Herrlichkeit.

Nicht leicht war der Fall des Eroberers und dieHerstellung deutscher Macht freudiger begrüßt, alsim Sethe'schen Hause. Der Vater hatte auch unterdem fremden Herrscher und als Generalprokuratordes Appellhofs seinen Charakter nicht verlängnet.Im Jahre 1812, als die Militäraushebung unterder Fabrikbevölkeruug im Bergischen einen Aufstand