Druckschrift 
2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
281
Einzelbild herunterladen
 

Mol Äöur

2Ü!

Wolfram, (TuuKstöus) ein höchst sprödes, dunkelbrannsS,strengfiüssgn) Metall. das man als Saure, bald mit Kalk, bald mitEis n und Maar . si - ni verbunden antrifft. Sein spezifische Gewichtist nach d'E lh uyar 17,6. Als Ornd wird es von den Sauren nichtangeg ssfen. und bildet keine metallische Salze mit ihm: wohl aberloset es sich völlig in den ätzenden, feuerbeständigen Alkalien, so»wohl auf dem nassen, a'6 dem trocknen Wege, völlig auf. Mitden Metallen gehet es mancherlei Mischungen ein, die alle einebraune Farbe hoben, und sich in ihrer innen, Beschaffenheit mehroder weniger dc» Eigenschaften des andern Metalls näkern.

Woffsäcke (8scs ä !?.ins) zu dem Batterieban anzuwenden,wird nur selten möglich scyn, wckl man nur in der Nahe sehr gro-ßer Handelsorte eine hin-eichende Menge derselben findet, und weilman durch ihren Gebrauch sich eines zur Bekleidung der Truppenunentb-'' i- eu Materials beraubt, das ohnedem mit jedem Tag«H seltener wird.

Wooz, sich? Stahl.

Wucht (Point»;) ist ein kurzes starkes Hslzstnck, das einemlangen Heb-bäume zur Unterlage dienet, um große Lasten auf eineR geringe Hohe zu erheben. Siebe Hebeleiter.

Wurfbatterien, siehe Satterien zu Haub'tzen und Mörsern.

Wu-fgeschütz, siehe Haubitzen, Morser, Rammern undGtsinmörser.

Wurftafclu dienen zu Bestimmung der Mörserladungen undder Elmacionswink-st. Vortheilhaftcr ist es jedoch: die ersteren nachei .em ohugefährcn Ueberschlag der Wurfweite festzusetzen, und dannM' einen Probewurf zu thun. Denn bei der so großen Verschiedenheitder Wirkungen eines und ebendesselben Pulvers ist leicht einzusehen tdaß man auf andere Weise nie im Stande scmi wird. mit Zuvcr»U läßigkeit ans die Bomben zu rechnen. Siehe Progression.

Wurfweiten (purtess) hängen eben so wie die Schußweitenim Allgemeinen von der Pulverladung, der Länge deS Geschützes,der Große und Form der Kammer, und der Schwere und Gestaltdes Projcctils ab. Aus d u bei der Hannoverischen Artillerie i?y8angestellten Versuchen erhellet: daß die Differenzen der Wurfweitenbei ercentrischen und concentrii'chen Granaten i» gar keinem Ver»hrltniß stehen, und daß die große Unzuvcrlässigkeit der Haubitz»Würfe wohl einzig und allein ihren Grund in der Beschaffenheit derPiojectilen habe. Die Differenzen der Wurfweiten waren

kadung.

-5,5.

Concentrische Granaten.

Ercentrische Granaten.

445 Schritt.407 Schrick.

yrr. Schritt.124Z Schritt.