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2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
240
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Beendigung der erste» Batterien des Feindes hinwcggcnoni-mcn, doch bringt man alle Nachte ein oder zwei Haubitzen aufjede Plattefvrmc, um damit nach den Spitzen der Sappen zufeuern. Ueberhanpr darf nach Eröffnung dcö feindlichen Feuersdurchaus feine, nicht hinreichend gedeckte Kanone oder Hanbitzeimmer auf einer und derselben Stelle bleiben. Denn nur, in-dem man daö Geschütz einer belagerten Festung auf den fürzweckmäßig erkannten Punkt firiret, sezt man es einer baldi-gen und gänzlichen Vernichtung aus. Sobald man daher von demFeinve wirksam beschossen wird, muß man augenblicklich seineStelle verändern; wenn er aber zu schiesscn aufhöret, auch wie-der den vorigen Ort einnehmen. Bei d-un weiter» Vorrücken derBelagcrungSarbeiten werden Kanonen vom schwersten Kaliber undeinige Haubitzen in die neben der angegriffenen Fronte liegendenWerke gebracht, um die feindlichen Communicarioncn und Bat-rerien zu cnfilireu. Nächst den, auf den Spitzen aller von denfeindlichen Laufgraben umschlossenen Werke stehende Mörsern undStcinbbllcrn, — aus denen des Nachts von Zeit zu Zeit Leuchtku-geln geworfen werden, die feindlichen Arbeiten und Bewegun-gen zu entdecken — kommen die größten Mörser auf die Neben»Basiivne der angegriffenen Fronte, wo sie sicherer und bequemerstehen, und ihr Feuer gegen die der Festung am meisten schädli-chen Batterie» vereinigen können. Die kleinsten Mörser endlichsezt man in die Waffenpiätzc des bedeckten Weges, auf die Cur»tine, in den Graben, und überall dahin. wo sie gedeckt sind,und die Spitzen der Sappe mitNephühncr Granaten» Stein - undBranbkugeln bewerfen können, wenn die letzter» sich bis auf 400Schritt nähern, um ihren Fortgang zu hindern. So lang? siehingegen noch weiter entfernt sind, bcdinir man sich der Bomben,die mau in einem flachen Bogen wirft, damit sie nicht so tief indsti Erdboden schlagen.

Der Erste Grundsatz bei der Vertheidigung der Festungenist: die Fortschritt? des Feindes um jcden Preis z nhindern, und ihnen >'o viel Schaden zuzufügen,als man n u r kau u. Von dem Augenblicke der Eröffnungder Trauschee an - werden dah.r die Belagerungsarbciter aus derFestung auf daS lebhafteste beschossen, so lange bis der Feind miteiner hinreichenden Anzahl Geschütz zu feuern anfängt, um eineUeberlegenheit über daö Geschütz der Festung zu erhalten. Dannwird letzteres zurück gezogen, und sein Gebrauch schränkt sichdarauf ein : die Soppen - Arbeit zu stöhren. Mau ziehet zu demEnde die Kanonen hinter die Brustwehr zurück, so daß mau miteitieni Elevat'vnSwinke! von 4 bis z Grad, und mit schwachenLadiMgel! darüber hinweg feuert, wo die Kugeln und Granatenüber die höchsten Brustwehren und Traverse» gehen nnd den Feinddurch Senkschnsj? treffen. DieGranaten haben zugleich Brändermit vielen Tempos , denn wahrend bei den Arbeitern der Zünder

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